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Wien, 14.2.2013

Bewerbungstipp: Wie gehe ich im Bewerbungsgespräch mit der Frage nach den Gründen für einen Studienwechsel um?

Nicht wenige Studierende machen nach zwei, drei Semestern die Erfahrung, dass die Inhalte des gewählten Studiums doch sehr von ihren Erwartungen abweichen und das Fach doch nicht das richtige ist. Konsequent ist es in diesem Fall, das Studium zu wechseln.

In einem Vorstellungsgespräch sollten BewerberInnen auf Fragen nach den Gründen für diese Umorientierung vorbereitet sein. Der potentielle Arbeitgeber möchte mit dieser Frage heraus finden, wie zielstrebig du bist. Er will vermeiden, dass neue MitarbeiterInnen nach kurzer Zeit das Unternehmen wieder verlassen, weil erst im nachhinein festgestellt wurde, dass die übernommene Aufgabe doch nicht die richtige ist. Es kommt im Gespräch also darauf an, einen Studienwechsel plausibel zu erklären.

Wie fast alle Dinge, kann auch ein Studienwechsel von zwei Seiten gesehen werden. Einerseits ist er Ausdruck einer gewissen Orientierungslosigkeit, andererseits ist es positiv zu bewerten, wenn jemand den Mut und Willen aufbringt, seine Entscheidungen zu korrigieren.
Wichtig ist also zu zeigen, dass die zweite Wahl die absolut richtige war und auch der Arbeitsbereich und die Branche, in der du dich jetzt beworben hast, genau deinen Wünschen entspricht. Dies lässt sich mit einschlägigen Praktika besonders gut untermauern.

Also: Besser als Entschuldigungen oder Rechtfertigungen kommen Argumente für die zielstrebige Entwicklung nach dem Wechsel an.

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