Home
Schule
Studium
Lehre
Berufsorientierungs-LehrerInnen
AMS Jobreporter/innen
AMS Jobreporter/innen
Symbolbild arbeitszimmer.cc

Griffen, 10.01.2014

Jobreportage 15: Arbeitsuche für Benachteiligte – was tun?

Diese Fragen stellen sich viele Eltern von geistig oder körperlich beeinträchtigten Jugendlichen, die sich oftmals schwertun, einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu finden. Eine gute Anlaufstelle in einem solchen Falle ist auf jeden Fall das AMS. Dort gibt es spezialisierte Fachkräfte. Auf Wunsch können Termine vereinbart und später auch Tests durchgeführt werden, um genau feststellen zu können, in welchem Bereich es Stärken und wo es Schwächen gibt.

Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum (BBRZ)
Natürlich ist auch das BBRZ eine sehr wichtige Anlaufstelle. Die Aufgaben dieser Organisation bestehen zum Teil darin, Menschen mit gesundheitlichen Problemen oder Beeinträchtigungen zu helfen, den Weg (zurück) ins Arbeitsleben zu finden. . Im BBRZ gibt es Berufsorientierung und -vorbereitung aber auch Arbeitstrainings, die die Integration in die Arbeitswelt fördern und praktische Erfahrung liefern. Das BBRZ bietet auch begleitende Beratung oder Coachings an, wenn man bereits in einer Ausbildung steht.

Was danach?
Das AMS arbeitet in Kärnten mit Organisationen wie autark Arbeitsassistenz Kärnten zusammen, die Verbindungen zu Firmen hat, die benachteiligte Menschen in ihren Betrieb aufnehmen. autark unterstützt Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung bei der Integration ins Arbeitsleben, unterstützt die Suche nach Lehrplätzen, bietet Beschäftigung in Werkstätten und Anlernmöglichkeiten an.

Höhere Schulen.
Auch der Gedanke, eine höhere Schule zu besuchen, muss nicht ausgeschlossen sein. Natürlich hängt es immer von der Art der Beeinträchtigung ab, ob der oder die Betroffene in der Lage ist, einen Schulabschluss tatsächlich zu schaffen, jedoch ist es ganz und gar nicht unmöglich.


Ist der Aufwand sinnvoll?
Ja
, auf jeden Fall! Auch wenn es anfangs schwer scheinen mag, den geeigneten Platz zu finden, ist es doch wichtig, eine gute Ausbildung zu haben. Ein Lehrabschluss ist auf jeden Fall sehr praktisch. Auch wenn nur eine Grundausbildung absolviert wird, ist das schon sehr viel wert und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. In Österreich gibt es schon viele Betriebe, die bereit sind, mit benachteiligten Menschen zusammenzuarbeiten. Österreich investiert viel in die Förderung benachteiligter Jugendlicher und so gibt es auch viele Angebote, die die Arbeitssuche unterstützen. Denn egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung, die Jugendlichen sind die Erwachsenen von morgen!

Zur Autorin:
Melanie, 14 Jahre, Griffen/Kärnten



Fotocredit: AMS/Frank Helmrich




 

<< zurück  -   Übersicht   -  weiter >>
Artikel drucken Artikel per E-Mail versenden
JOBfenster
Jobreporter/innen
Karrierekompass
Clevere Girls
Beruf des Monats