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Februar 2018: Schi-, Snowboard- und SchneesportlehrerIn
Österreich ist weltweit für seine Gastfreundschaft und die wunderschönen Landschaften bekannt. Einer der stärksten Wirtschaftszweige in Österreich ist deshalb der Tourismus. Aufgrund der besonderen geografischen Lage unseres Landes findet ein Großteil des touristischen Angebots in den Bergen statt. Im Sommer kann dort gewandert und geklettert werden, im Winter gibt’s in erster Linie eines: Schifahren und Snowboarden.

Schifahren und Snowboarden will aber gelernt sein. Dafür bedarf es Lehrerinnen und Lehrer, die das dafür erforderliche praktische und theoretische Wissen vermitteln. Welche Anforderungen an diese gestellt werden und wie man überhaupt Schi-, Snowboard- bzw. Schneesportlehrerin oder  -lehrer werden kann, wollen wir uns heute anschauen.

Haupttätigkeit:
Staatlich geprüfte Schi- oder Snowboardlehrerinnen bzw. -lehrer unterrichten Personen aller Altersstufen in der gewünschten Sportart. Ihre Schülerinnen und Schüler sind dabei Kinder ebenso wie Erwachsene, Anfängerinnen und Anfänger wie Fortgeschrittene, ja selbst Leistungssportlerinnen und Leistungssportler. Es werden verschiedene Fahrtechniken, aber auch ein verantwortungs- und rücksichtsvoller Fahrstil gelehrt. Fallweise übernehmen Schi- oder Snowboardlehrerinnen bzw. -lehrer die Organisation von zusätzlichen Aktivitäten wie etwa der Quartierbeschaffung, Lift- und Seilbahnarrangement oder die Abendgestaltung für ihre Schülerinnen und Schüler.

Lehrerinnen und Lehrer, die sowohl Schifahren als auch Snowboarden unterrichten, heißen Schneesportlehrinnen bzw. -lehrer. Die Ausbildung zur/zum Schi-, Snowboard-, oder Schneesportlehrerin bzw. -lehrer unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland etwas. Sie gliedert sich in die Ausbildung zur/zum Landesschilehrerin bzw. -lehrer (in manchen Bundesländern auch LandesschneesportlehrerInnenausbildung) und daran anschließend die Ausbildung zur/zum staatlich geprüften Schi-, Snowboard- oder Schneesportlehrerin bzw. -lehrer. Die Ausbildung wird von den Landesschiverbänden des jeweiligen Bundeslandes durchgeführt und ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt.

Die staatliche Ausbildung zur/zum Schilehrerin bzw. Schilehrer erfolgt an der Bundessportakademie Innsbruck und ist gesetzlich geregelt. Für staatliche Schilehrerinnen und Schilehrer erstreckt sich die Ausbildung über 2 Jahre mit einer mindestens sechsmonatigen praktischen Tätigkeit als Schilehrerin bzw. -lehrer an einer inländischen Schischule. Aufnahmevoraussetzungen sind die positive Absolvierung einer LandesschilehrerInnenausbildung, positiv abgeschlossener Alpinkurs im Rahmen der LandesskilehrerInnenausbildung, die SnowboardanwärterInnenprüfung, das Bestehen einer Eignungsprüfung, eine amtsärztliche Bestätigung, ein Erste-Hilfekurs und die Vollendung des 18. Lebensjahres im Jahr der Abschlussprüfung.

Beschäftigungsmöglichkeiten:
Schi-, Snowboard- und Schneesportlehrerinnen und -lehrer üben ihren Beruf hauptsächlich als Teilzeit-, Neben- oder Ferialjob aus. Sie sind zumeist saisonal bei Schischulen beschäftigt oder arbeiten auf selbstständiger Basis. Manche betreiben ihre eigene Schi und/oder Snowboardschule.

Einkommen:
Das durchschnittliche Bruttoeinstiegsgehalt beträgt 1.270 bis 1.400 Euro.

Arbeitsumfeld:
Gearbeitet wird im Winter im Freien. Kälte und Schnee darf also nicht abschrecken.

Fachliche und persönliche Anforderungen:

  • gute physische Konstitution
  • ausgezeichnetes schifahrerisches und/oder snowboardtechnisches Können
  • Kontaktfähigkeit und -freude
  • Geduld
  • pädagogische Fähigkeiten
  • Fremdsprachenkenntnisse

Unser Tipp:
Da die Ausbildungen zur/zum Schi-, Snowboard-, oder Schneesportlehrerin bzw. -lehrer nicht in jedem Bundesland gleich geregelt sind, ist Deine Initiative gefragt. Welche Besonderheiten es in Deinem Bundesland gibt, machst Du am besten im Internet ausfindig. 

Falls Du Lust bekommen hast und mehr über das Berufsbild wissen möchtest, dann schau Dich einfach auf folgenden Seiten um:
http://linz.bspa.at/
http://www.ts-salzburg.at/standorte/bad-hofgastein/
http://graz.bspa.at/
http://innsbruck.bspa.at/
http://wien.bspa.at/

Hast Du noch Fragen oder interessierst Dich für einen anderen Beruf?
Dann schau einfach mal ins große AMS-Berufslexikon.

 

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