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Jänner 2018: SoftwareentwicklerIn
Haupttätigkeit:
Software-EntwicklerInnen sind mit dem gesamten Entwicklungsprozess von Software betraut. Sie analysieren, konzipieren, programmieren und testen Neuanwendungen, pflegen und warten bestehende Anwendungen und arbeiten an ihrer Weiterentwicklung mit. ProgrammiererInnen entwickeln EDV-Programme auf der Grundlage eines Anforderungskataloges. Sie übersetzen dazu jede gewünschte Funktion des Programms in eine Programmiersprache. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, sämtliche Programmierschritte zu dokumentieren.

 

Softwaretechnik (Programmiertechnik) ist der Berufsbereich, der sich mit der Erstellung von Software, d.h. Computerprogrammen aller Art, beschäftigt. Als Bezeichnungen für diesen Bereich sind auch Begriffe wie Software-Design und Software-Development gebräuchlich. Die Bandbreite der Software-Entwicklung reicht von Betriebsprogrammen über mehr oder weniger spezielle Anwenderprogramme bis hin zum gesamten computerunterstützten Unterhaltungsbereich. Programme werden dabei entweder vollkommen neu erstellt oder bestehende Programme weiterentwickelt bzw. speziellen Bedürfnissen der BenutzerInnen angepasst. Software-Entwicklung findet heute mit eigenen Entwicklungsprogrammen statt.

Software-Engineering ist die professionelle Herstellung und Anpassung hochwertiger Software. Software-Engineering ist das ingenieurmäßige Erstellen von Software: Das bedeutet, bei der Arbeit der Softwareerstellung ist von der Problemanalyse bis hin zur Implementierung und Wartung methodisch exakt, effizient und nachvollziehbar vorzugehen. Dafür stehen heute anspruchsvolle Entwicklungsmethoden und spezielle Entwicklungswerkzeuge zur Verfügung. Mittlerweile kommt es auch innerhalb des Software-Engineerings in zunehmendem Maße zu Spezialisierung: Beispiele dafür sind die Entwicklung von Software im medizinischen Bereich oder für E-Business.

Beschäftigungsmöglichkeiten:
Software-EntwicklerInnen werden in Computerkonzernen, Softwarehäusern, Softwareabteilungen großer Unternehmen, in Rechenzentren und in Universitäten und wissenschaftlichen Forschungsinstituten beschäftigt. Weiters sind Software-EntwicklerInnen häufig auch selbstständig tätig.

Einkommen:
Durchschnittliches Einstiegsgehalt ab Euro 2.120 bis 2.480 brutto pro Monat. Je nach Ausbildungsniveau sind Unterschiede beim Einstiegsgehalt möglich: Mittlere/Höhere Schulen von 2.120 bis 2.350 Euro; Uni/FH/PH von 2.230 bis 2.480 Euro.

Arbeitsumfeld:
Hohe Eigenverantwortung, ständige Bildschirmarbeit, Stressbelastung, Telearbeit

Fachliche und persönliche Anforderungen:

Fachqualifikationen werden beispielsweise in folgenden Bereichen benötigt: Betriebssysteme (Windows, LINUX, UNIX etc.), Datenbanken (insbesondere: Microsoft SQL-Server, Oracle, Relationale Datenbanken) Datenbankentwicklung- und -betreuung, Datenbankabfragesprachen (SQL), Datensicherheit, IT-Projektmanagement- und -Consulting, Netzwerktechnik (Netzwerk-Protokolle etc.),
Programmiersprachen wie z.B. ABAP, Auszeichnungssprachen (HTML, XML), C, C#, C++, COBOL, Delphi, Java (JSP, Spring Framework), Pascal, Perl, PHP, PL/1, Python, RPG, Ruby, Smalltalk, VB – Visual Basic, VBA – Visual Basic for Applications, Objektorientierte Programmiersprachen (Mac Objective-C, Scala), Script-Sprachen (TcL), Software-Analyse, Software-Design (OOD – Objektorientiertes Design, Systemintegration, UML), Software-Programmierung (OOP – Objektorientierte Programmierung, Programmierparadigmen), Softwareentwicklungsmethoden (Agile Softwareentwicklung, Serviceorientierte Architektur, Tier-Architektur = Schichtenarchitektur), Softwaretests, Spezialgebiete Softwareentwicklung (Customizing, Entwicklung von Apps, Hardwarenahe Softwareentwicklung, Schnittstellen-Programmierung), wissenschaftlich-technisches Fachwissen (z.B. Elektrotechnik und Informationstechnik), Fachkenntnisse im jeweiligen Schwerpunkt der Anwendungsentwicklung (z.B. kaufmännische Software, Medizinsoftware, Sortware für industrielle Produktion etc.)


Überfachliche Qualifikationen und Anforderungen an dich in diesem Beruf sind beispielsweise: analytische Fähigkeiten, Einsatzbereitschaft, Fremdsprachen-Kenntnisse (insbesondere technisches Englisch), Kommunikationsstärke (besonders für die Arbeit im Team und mit KundInnen), Lernbereitschaft, Problemlösungsfähigkeit (z.B. innovatives Denken, Fähigkeit, Konzepte zu entwickeln, Umsetzungsstärke, Serviceorientierung, Zuverlässigkeit und Genauigkeit, Qualitätsbewusstsein

Unser Tipp:
Ausbildungsmöglichkeiten gibt es beispielsweise hier:

  • Höhere Lehranstalten und Kollegs: z.B. Höhere Lehranstalt (HLA) für EDV und Organisation (Kommerzielle Datenverarbeitung), Höhere Lehranstalt (HLA bzw. HTL) für Elektronik (Technische Informatik, Schulautonome Vertiefung Software Development), HLA Elektrotechnik (Informationstechnik), HLA Informatik (Mobile Computing), HLA Informatik (Software Engineering), HLA Informationstechnologie
  • Fachhochschul-Studiengänge: z.B.: Advanced Security Engineering, Embedded Systems Design, Game Engineering und Simulation, Hardware-Software-Design, Health Care IT, Informatik, Information Security, Informations- und Kommunikationssysteme / Information and Communication Systems & Services, Integrated Systems and Circuits Design, IT Security, Medizin- und Bioinformatik, Mobile Computing, Netzwerk- und Kommunikationstechnik, Sichere Informationssysteme, Software Engineering, Softwareentwicklung, Systems Design, Systems Engineering, Web Communication & Information Systems, Wirtschaftsinformatik
  • Universitätsstudien: z.B.: Logic and Computation / Computational Intelligence, Informatik, Informationstechnik, Lehramtsstudium Informatik und Informatikmanagement, Technische Physik, Telematik, Wirtschaftsinformatik
     

Du hast Lust auf diesen Beruf bekommen und möchtest einen Einblick in die Tätigkeiten von Software-EntwicklerInnen bekommen? Dann schau dir mal diese Berufsvideos an:
IT-SpezialistIn für Internet-Anwendungen
SystemprogrammiererIn
SystementwicklerIn

Hast du noch Fragen oder interessierst du dich für einen anderen Traumberuf?
Dann schau einfach mal ins große AMS-Berufslexikon.

 

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