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Oktober 2017: ElementarpädagogIn
Kinder zwischen dem ersten Lebensjahr und dem Eintritt in die Pflichtschule können in einer Krippe, einem Kindergarten, einem Hort oder einer Kindergruppe tagsüber betreut werden (die Bezeichnung hängt vom Alter der Kinder und dem jeweiligen Bundesland ab). Für Kinder ab 5 Jahren besteht sogar die Pflicht für ein Jahr einen Kindergarten zu besuchen. Der Kindergarten soll die Erziehung und Beaufsichtigung der kleinen Kinder durch die Familie ergänzen. Das Ziel dabei ist die Entwicklungsförderung der Kinder durch geeignete Spiele, aber auch das Zurechtfinden in einer Gruppe. Dafür sind ElementarpädagogInnen erforderlich, die landläufig öfters immer noch als „Kindergartentante“ oder „Kindergartenonkel“ bekannt sind.

 

Haupttätigkeit:
Im Zentrum steht das Wohlergehen der Kinder, die im Kindergarten in Kleingruppen betreut werden. Ergänzend zu der Erziehung durch die Eltern gestalten die ElementarpädagogInnen dabei den Tagesablauf der Kinder auf spielerische Art und Weise. Die Kinder sollen dadurch unter anderem eine gute Voraussetzung für einen unproblematischen Schulstart erlangen. Die ElementarpädagogInnen spielen, basteln, turnen und singen mit den Kindern und erzählen oder lesen ihnen Geschichten vor. Das alles findet im Kindergarten aber auch im Freien statt. Des Weiteren gehört es zu den Aufgaben der ElementarpädagogInnen, den Eltern beratend bei Erziehungsfragen zur Seite zu stehen. Darüber hinaus muss aber auch viel administrative Arbeit geleistet werden. Damit sind etwa Bürotätigkeiten gemeint, die erledigt werden müssen. Ebenso ist eine umfassende schriftliche Ausarbeitung der Tagesplanung mit den Kindern Teil des Berufes.

Ausbildung
Die Ausbildung erfolgt an den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik und dauert 5 Jahre. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einer Reife- und Diplomprüfung („Matura“). Hat man schon eine Matura einer anderen Schule abgeschlossen, so kann man auch ein zweijähriges Kolleg besuchen, um die Ausbildung zur ElementarpädagogIn zu absolvieren.

Eignung
Für die Arbeit braucht es Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Bedürfnisse der verschiedenen Alters- und Entwicklungsstufen der Kinder. Geduld und Stressresistenz sind zur Ausübung des Berufes ebenso wichtig wie Kreativität, Musikalität und körperliche Gewandtheit. Ob diese Fähigkeiten vorhanden sind, wird schon eingangs mit einer Eignungsprüfung in Erfahrung gebracht. Die Voraussetzung, um eine Ausbildung zur/zum ElementarpädagogIn beginnen zu können, ist das Bestehen dieser Eignungsprüfung.

Beschäftigungsmöglichkeiten:
ElementarpädagogInnen arbeiten in öffentlichen oder privaten Kindergärten.

Einkommen:
Durchschnittliches Einstiegsgehalt: ca. 1.920,-- bis 2.130,-- Euro brutto pro Monat

Fachliche und persönliche Anforderungen:
Freude im Umgang mit Kindern, körperliche Fitness, Kreativität, Musikalität, Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit, Geduld, Kontaktfreude

Unser Tipp:
Auf den Websites der Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik gibt es Informationen darüber, was bei der Eignungsprüfung zu erwarten ist. Eine gezielte Recherche im Internet kann sich daher bezahlt machen.

Du hast Lust auf diesen Beruf bekommen und möchtest einen Einblick in die Arbeit der ElementarpädagogInnen erhalten? Dann schau dir einmal dieses Berufsvideo - KindergärtnerIn (ElementarpädagogIn, KindergartenpädagogIn) an.

Hast du noch Fragen oder interessierst du dich für einen anderen Beruf? Dann schau einfach in das AMS-Berufslexikon.

 

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