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Juni 2013: Sozialpädagoge, Sozialpädagogin
Du arbeitest gerne mit Menschen? Durchsetzungsvermögen, Feingefühl und Humor zeichnen dich aus? Soziale Kompetenz ist für dich nicht nur ein Schlagwort? Das klingt nach Traumberuf Sozialpädagoge / Sozialpädagogin.

 

Andere Berufsbezeichnungen und Spezialisierungen sind beispielsweise LehrerIn, KindergärtnerIn bzw. Hortpädagoge/Hortpädagogin, JugendbetreuerIn, Integrationspädagoge/Integrationspädagogin, Sozialpädagoge bzw. Sozialpädagogin für Sonderpädagogik, SozialarbeiterIn.

Haupttätigkeit:
Sozialpädagogen und SozialpädagogInnen (frühere Bezeichnung: ErzieherInnen) betreuen Jugendliche und/oder Kinder in Internaten, Lehrlings-, SchülerInnen- und Tagesheimen sowie Pensionaten. Sie fördern die Persönlichkeitsentwicklung und die soziale Integration der zu betreuenden Kinder und Jugendlichen. Sie betreuen die Kinder und Jugendlichen, unterstützen sie dabei, selbstständig zu handeln, versuchen Probleme mit ihnen aufzuarbeiten und helfen bei Hausaufgaben oder Schulproblemen. Sie suchen den Kontakt mit den Eltern und informieren diese über die Entwicklung der Kinder.

Beschäftigungsmöglichkeiten:
SozialpädagogInnen arbeiten bei öffentlichen und privaten Einrichtungen (z. B. Heime, Wohngemeinschaften, Kinderdörfer, heilpädagogische Stationen, ambulante Einrichtungen, Jugendzentren, Horte, Tageseinrichtungen oder Beratungsstellen). Sie sind dort im Angestelltenverhältnis sowohl als Teilzeit- als auch Vollzeitkräfte tätig. Die Berufsaussichten für SozialpädagogInnen sind derzeit gut.

 

Einkommen:
Durchschnittliches Einstiegsgehalt ab Euro 1900 bis 2500 brutto pro Monat. Je nach Ausbildungsniveau sind große Unterschiede beim Einstiegsgehalt möglich: Mittlere/Höhere Schulen von EUR 1900 bis EUR 2110; Uni/FH/PH von EUR 2250 bis EUR 2500.

Arbeitsumfeld:
Zum Arbeitsumfeld gehören hohe Eigenverantwortung, hohe psychische Beanspruchung im laufenden Umgang mit Jugendlichen bzw. Kindern.

Fachliche und persönliche Anforderungen:
Neben pädagogisch-didaktischer Kompetenz und Kenntnissen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik sind unter anderem Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Frustrationstoleranz, Humor, Kreativität und Durchsetzungsvermögen gefragt.

Unser Tipp:

Ausbildungsmöglichkeiten:

  • „Bundesinstitut für Sozialpädagogik“ bzw. „Bildungsanstalt für Sozialpädagogik“ (berufsbildende höhere Schulen ab der 9. Schulstufe)
  • „Kolleg für Sozialpädagogik“ bzw. „Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige“ (2 bzw. 3 Jahre nach der AHS- oder BHS-Matura bzw. Studienberechtigungsprüfung oder Berufsreifeprüfung)
  • FH-Lehrgang "Sozialpädagogische/r FachbetreuerIn"
  • Ausbildung zum/zur SondererzieherIn (Voraussetzungen: abgeschlossene sozialpädagogische Ausbildung bzw. abgeschlossene Kindergartenpädagogikausbildung mit Hortprüfung, mindestens 2-jährige Praxis erwünscht)

Weiterbildungsmöglichkeiten:

  • Masterstudien und Hochschullehrgänge an Pädagogischen Hochschulen
  • Fachhochschul-Studiengänge: „Nonprofit-, Sozial- und Gesundheitsmanagement“, „Soziale Arbeit“, „Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit“
  • Universitätsstudien: Pädagogik
  • Schulische berufliche Weiterbildung: „Lehrgang für Leitungsfunktionen in der Sozialarbeit“

Du hast Lust auf diesen Beruf bekommen und möchtest noch einen tieferen Einblick haben? Dann schau dir mal dieses Video an.

Hast du noch Fragen oder interessierst du dich für einen anderen Traumberuf? Dann schau einfach ins Berufslexikon.

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