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März 2013: MediengestalterIn
Werbung und Medien sind genau dein Ding? Mit Computer und Smartphone kennst du dich aus? Und auch Farben und Formen kannst du genialer kombinieren als deine Freundinnen und Freunde? Dann könnte MediengestalterIn dein Traumberuf sein.


Zu den Medien gehören Zeitungen, Print-Produkte, Hörfunk, Film, Fernsehen und vor allem verschiedene Online-Medien und Multimediaprodukte. Einer der Hauptbereiche der Mediengestaltung ist die Werbung. Hier wird Mediendesign auf allen nur denkbaren medialen Ebenen eingesetzt: Werbeprospekte, Plakate, Radio-, Fernseh- und Kinowerbung, elektronische Leuchtreklame, Internet-Werbebanner und Webseiten.

Haupttätigkeit:
MediengestalterInnen sind oft in der Planung und Umsetzung von Internet-Projekten tätig. Sie entwerfen, gestalten und entwickeln Internet-Auftritte und bringen grafische (z.B. Design, Bildbearbeitung, Layout) und technische Kenntnisse als auch Know-how im Bereich Usability (z.B. Strukturierung und Nutzerführung, barrierefreies Webdesign) in ihre Arbeit ein. MediengestalterInnen planen und entwerfen Projekte; sie betreuen und beraten dabei auch KundInnen. Sie bekommen Vorlagen (z.B. Texte, Bilder, Ton- und Videoaufnahmen) – meist schon in digitaler Form -, die sie am Computer je nach Wunsch umsetzen. Sie beherrschen die Umwandlung analoger in digitale Vorlagen (z.B. mittels Scanner oder Programmen zur Digitalisierung von Videos oder Tonaufnahmen), scannen Bilder von Papier, Dia oder Negativ, um sie anschließend digital bearbeiten zu können oder erstellen oft auch eigenes Vorlagenmaterial, indem sie beispielsweise Digital-Fotos aufnehmen oder Videos produzieren.

MediengestalterInnen müssen mit dem aktuellen Stand der Informationstechnologie vertraut sein und Computer und andere Geräte sowohl als Arbeitsmittel als auch als Kommunikationsplattform souverän verwenden können. Sie beherrschen z.B. Web-Editoren, Grafik-, Zeichen-, Animations und Layoutprogramme sowie Software zur Bild-, Video- und Tonbearbeitung. Ein weiterer wichtiger Bereich ihrer Arbeit ist die Qualitätssicherung. Sie prüfen und testen ihre Arbeitsergebnisse, vor allem hinsichtlich der Einhaltung von Vorgaben (z.B. bestimmte Kundenwünsche, aber auch technische Standards, Anforderungen an Geräte, Betriebssysteme und Wiedergabe durch Software wie etwa Internet-Browser oder Multimedia-Player). Auch Know-how im Bereich Usability (z.B. Strukturierung und Nutzerführung, barrierefreies Webdesign) ist dabei wichtig. Von großer Bedeutung ist schließlich die professionelle Produktpräsentation. Dafür beherrschen die MediengestalterInnen verschiedene Präsentationstechniken und können gut kommunizieren, um z.B. mit KundInnen technische und gestalterische Einzelheiten der Medienprodukte abzustimmen.

Beschäftigungsmöglichkeiten:
Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen z.B. bei Werbe- und Multimedia-Agenturen sowie bei Grafikbüros, Verlagen oder Filmstudios und Fernsehanstalten.
MediengestalterInnen, die mit den aktuellen Medien-Trends vertraut und sowohl kreativ-gestalterisch als auch technisch versiert sind, haben gute Arbeitsmarktchancen. Auch selbstständige Berufsausübung ist in diesem Berufsbereich häufig.

Einkommen:
Das durchschnittliche Einstiegsgehalt liegt cirka ab 1.590 bis 2.045 brutto pro Monat.

Arbeitsumfeld:
Das Arbeitsumfeld von MediengestalterInen zeigt ständige Bildschirmarbeit, längeres Sitzen und generelle Stressbelastung an.

Fachliche und persönliche Anforderungen:
Fachliche Kenntnisse werden bei Betriebssystemen, Grafik-, Web-Design-, Video-Bearbeitungs-Software als auch Content-Management-Systemen erwartet. Gute Grafikkenntnisse, Wissen rund um neue Medien als auch Multimedia-Präsentationen (z.B. Medientrends, Entwicklung neuer Medienformen im Web 2.0, Social Media, mobile Plattformen), HTML- und Programmiersprachen-Kenntnisse (z.B. Java Script, PHP) runden die notwendige Fachkompetenz für diesen Beruf ab.
An überfachlichen Qualifikationen und persönliche Anforderungen solltest du analytische Fähigkeiten, ästhetisches Gefühl (insbesondere: Farbgefühl, Form- und Raumgefühl), Aufgeschlossenheit, Serviceorientierung, Teamfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Zuverlässigkeit (insbesondere: Genauigkeit, Qualitätsbewusstsein) als auch die Sprache Englisch (insbesondere fachspezifisches Englisch) mitbringen.

Unser Tipp:

Ausbildungsmöglichkeiten bieten zum Beispiel:

Lehre:
Medienfachmann/-frau – Mediendesign

Fachschulen:
Fachschule für wirtschaftliche Berufe - Ausbildungsschwerpunkt Multimedia und Webdesign
Handelsschule - Fachbereich Multimedia und Webdesign
Handelsschule - Fachbereich Telekommunikation, Multimedia, Webdesign

Berufsbildende höhere Schulen:
Handelsakademie (Informationsmanagement, Multimedia und Webdesign)
Handelsakademie (Medientechnik und Mediendesign)
Handelsakademie (Multimedia und Webdesign)
Höhere Lehranstalt Kunst und Design (Audiovisuelles Mediendesign)
Höhere Lehranstalt Kunst und Design (Grafik- und Kommunikations-Design)
Höhere Lehranstalt Kunst und Design (Mediendesign)

Kollegs:
Kolleg für Kunst und Design (Grafik- und Kommunikationsdesign)
Kolleg/Aufbaulehrgang für Design (Grafik- und Kommunikations-Design

Fachhochschul-Studiengänge:
Digitale Medien, Informationsdesign, Medientechnik und -design, MultiMediaArt, Multimedia und Softwareentwicklung

Du hast Lust auf diesen Beruf bekommen und möchtest noch einen tieferen Einblick haben? Dann schau dir mal diese Videos an: Medienfachmann/-frau Mediendesign, Web GestalterIn.

Hast du noch Fragen oder interessierst du dich für einen anderen Traumberuf? Dann schau einfach mal ins AMS-Berufslexikon.

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